Blähton stellt einen natürlichen Baustoff dar. Er ist baubiologisch unschädlich und dient als ausgezeichneter Wärmespeicher und Feuchtigkeitsregulator. Auf diese Weise schafft er ein optimales Wohn- und Raumklima. Es entstehen Bauwerke, die aufgrund ihrer natürlichen Bausubstanz ausgezeichnete Wohneigenschaften haben. Dieser Bauweise ist seit den 1990iger Jahren in Dänemark, Schweden und den Niederlanden bereits weit verbreitet. Seit den 2000-er Jahren wird in dieser Bauweise auch zunehmend in Deutschland gebaut -vor allem im Bereich des hochwertigen Wohnungsbaus, aber auch bei der Erstellung von Pflegeeinrichtungen bis hin zum Hotelbau.
Durch die industrielle Vorfertigung in modernsten Werken erfolgt eine extrem maßgenaue Herstellung der Wandelemente. Auf Grund der Fertigungsgenauigkeit können zeitgleich die Bauelemente -bspw. Fenster und Türen- beauftragt werden und sofort nach Fertigstellung des Rohbaus montiert werden.
Dadurch entfällt das normale Aufmaß der Bauelemente und die Fertigung der Bauelemente kann sofort beginnen.
Bei einem herkömmlichen Geschosswohnungsbau mit 600 qm Bruttogrundfläche benötigt ein Team mit ca. 6-8 Maurern ca. 14 Tage für die Erstellung eines solchen Geschosses. Bei der Erstellung mit Blähtonelementen benötigen 4 Personen maximal 4-5 Tage für dieses Geschoss.
Blähtonwandelemente erzielen durch ihre vorgenannten Eigenschaften zusätzlich den Vorteil, dass bei vergleichbaren Werten in Bezug auf Dämm- und Schallschutz ein geringerer Wandaufbau benötigt wird.
Da zudem noch das Gewerk des Innenputzes entfällt, wird durch diese Bauweise ein Mehrwert an Wohn-/Nutzfläche von 2% bis 5% generiert.
Der Baustoff wirkt auf Grund des hohen Tonanteils feuchtigkeitsregulierend, wodurch ein nahezu ideales Raumklima erreicht werden kann.
Mit der Blähtonbauweise herrscht in Ihrem Neubau bereits direkt zum Einzug ein gesundes Wohnklima. Es ist kein monatelanges Trockenwohnen notwendig, da nur noch einmal während des Bauvorgangs Feuchtigkeit in das Objekt gelangt, nämlich durch die Herstellung des Estrichs im Bodenbereich. Das Gewerk des Innenputzes entfällt und somit die sonst erforderliche Durchtrocknung der Wände.
Blähton-Wandelemente bieten sich für die Vorinstallation von Elektro-Leer-Rohren und Dosen an. Die Dosen werden individuell nach Wunsch platziert.
Zur Vermeidung von kostenaufwändigen Stemm- und Spachtelarbeiten können auch für die Sanitärinstallationen Aussparungen und Schlitze bereits vorgefertigt werden.
Die Struktur der Blähtonwände gewährleistet einen niedrigen Dampfdiffusionswiderstand. Beim Stoßlüften (empfohlen) werden große Mengen an Luftfeuchtigkeit aufgenommen und anschließend regulierend an den Raum abgegeben.
Die Blähtonwände sind optimal gegen Wassereindringen geschützt. Die Wandelemente haben ein offenporiges Gefüge. Das gewährleistet den Feuchtigkeitsaustausch in Ihren Wohnräumen. Keine Chance für Frost, Nässe und Schimmel!
Der Baustoff Blähton ist kapillarbrechend. Das bedeutet, dass keine Feuchtigkeit in den Wänden aufsteigen kann. So bleibt der Baukörper -anders als bei normaler Massivbauweise- bereits während der Bauphase trocken. Spätere Feuchtigkeitsschäden werden so verhindert.
Die massiven Wände gewährleisten einen sehr guten Schallschutz. Der Schallschutz ist vergleichbar mit einer konventionell gemauerten Kalksandstein-Wand. Der Bau erfolgt jedoch erheblich schneller und trockener.
Blähtonwände haben sehr gute Schalldämmwerte und können zudem Vibartionen hervorragend absorbieren.
Blähtonwände sind nach der Verspachtelung mit einem Porenfüller sofort malerfertig. Die Folgegewerke brauchen nicht auf das Austrocknen eines Innenputzes zu warten.
Beim Herstellen bzw. beim Brennvorgang der Kügelchen entweichen alle organischen Bestandteile und somit potenziell brennbares Material.
Die Wandelemente werden in ausgetrocknetem Zustand montiert; der Rohbau muss also nicht austrocknen.
Die durch den Brennvorgang in sich abgeschlossenen Poren bilden absolut formstabile Tonkugeln mit hoher Druckfestigkeit.
Durch die werkseitige Herstellung der Blähtonwandelemente sind statische Mängel oder falsche fachliche Umsetzung bei der Herstellung von Mauerwerksbau oder Stahlbetonarbeiten ausgeschlossen, wie sie mitunter bei der herkömmlichen Erstellung eines Bauobjektes im Mauerwerksbau passieren können.
Die Blähtonwand hat eine wesentlich höhere Festigkeit als zum Beispiel eine Wand aus Porenbeton oder Trockenbaustoffen, ist jedoch nicht so hart wie eine reine Betonwand. Anders als bei einer Betonwand können z.B. Nägel problemlos mit einem Hammer eingeschlagen werden.
Wir beherrschen den Kreislauf des Bauens.